Vom 22.09. - 10.10.2005 machten wir eine Bus-Rundreise durch Namibia

Am 22.09.flogen wir erst einmal von Dresden nach Frankfurt und von dort mit South African Airways 20.45 Uhr nach Johannesburg, wo wir am 23.09. 8.45 Uhr landeten. Ein kleineres Flugzeug der SAA brachte uns dann nach einem 1-stündigen Flug nach Windhoek. Es war inzwischen 12.00 Uhr. Wir waren da, aber unsere Koffer waren noch in Johannesburg. Das bedeutete erst einmal ein paar Wechselsachen kaufen. Zum Glück kamen die Koffer aber noch am Abend an.


Die erste Nacht verbrachten wir im "Safari Court Hotel" in Windhoek

1.Tag der Rundreise    Windhoek - Keetmanhoop

Zuerst wurde eine Stadtbesichtigung von Windhoek gemacht.


"Südwester-Reiter" und Christuskirche  von 1910

Danach ging die Fahrt auf der -B1- Richtung Süden


Eisenbahn Haltepunkt


In Keetmanshop fuhren wir dann gegen 18.00 Uhr zum "Giant´s Playground" ( Spielplatz der Riesen) und zum Sonnenuntergang in den "Quivertree Forest / Kokerboomwood" (Köcherbaumwald)


Auf einer großen Fläche liegen riesige Gesteinsquater übereinander. Gestallter dieser seltsamen Felsenlandschaft war die Erosion.


Köcherbaumwald


Köcherbaum mit Webervogelkolonie



Faszinierende Stimmung beim Sonnenuntergang


2.Tag         Keetmanshop zum Fish River Canyon nach Lüderitz


Auf einer Pad fuhren wir Richtung Fish River Canyon

Ein kompliziertes Zusammenspiel von Erdbewegung und Vulkanismus hat den Fish River Canyon geprägt. Der Canyon ist zwichen 450 und 550 Meter tief und mit seinen Kurven und Schlingen 160 km lang. Er ist der zweitgrößte der Erde.

Hell´s Bend (Höllenkurve) vom Aussichtspunkt Hobas




Dies Häuschen ist ein WC = Wüstenclosett


Ein geschmücktes Autowrack am "Canyon Roadhouse"

Nachdem wir uns im "Canyon Roadhouse" zu Mittag etwas gestärkt hatten, ging die Fahrt auf der -B4- Richtung Küste weiter.


Unendliche Weite und beidseitig der Straße Farmland


Brücke über den ausgetrockneten "Fish" Fluss


Lüderitz - Blick über einen Teil der Stadt

Felsenkirche


3. Tag           Von Lüderitz zur Hammerstein Lodge

In der Nähe von "Lüderitz" befindet sich die ehemalige deutsche Diamantenstadt "Kolmanskuppe". Der Sand der Namib weht in die verlassenen Häuser. Einige konnten jedoch erhalten werden und zeigen in der Einöde die deutsche Gemütlichkeit wie Theater, Ballsaal, Kneipe, Kegelbahn u.a.






In den Häusern befinden sich riesige Mengen von Sand


Eine Wanderdüne bedeckt die Eisenbahnschienen

Von nun an ging die Fahrt Richtung Norden.

     Eine Pad wie ein Waschbrett

Ein Abstecher wurde noch zum "Schloss Duwisib" gemacht. Baron v. Wolf, Offizier der deutschen Schutztruppe, ließ es 1908 für seine amerikanische Frau mitten in der Einöde erbauen.




Das gesamte Inventar wurde aus Deutschland geholt, so auch dieser Ofen

In der "Hammerstein Lodge" angekommen, wurden wir gleich von einen zahmen Wüstenlux begrüßt.

 
                                             
                                              Im Gehege eines Geparden

Am Abend unternahmen wir noch eine Fahrt auf einem Landrover in das Farmgelände von  Hammerstein.


Hier grasten die Kühe


und die Wildtiere

Den Sonnenuntergang erwarteten wir dann an diesem Baum mit Webervogel-Kolonie.




Hier sieht man die einzelnen Einfluglöcher


4.Tag          Fahrt in die Namib und zum Sesriem Canyon

Heut hieß es zeitig aufstehen, da die Dünen gleich nach Sonnenaufgang ein interessantes Farbenspiel zeigen.


Langsam tauchten die ersten Dünen auf. Davor ist noch der Morgennebel zu sehen


"Düne 45" - Höhe 350 Meter - es ist wohl die am meisten fotografierte Düne in der Namib


Ab hier ging es dann mit Allradfahrzeugen ins "Sossusvlei". Das "Sossusvlei" ist ein Trockenflußbett des Tsauchab.


Aufstieg auf die Düne Big Mama im "Sossusvlei"


Blick von der Düne Big Mama ins Vlei

Vom "Sossusvlei" fuhren wir dann anschließend zum "Sesriem Canyon" - Sechs Riemen bedeutet der Name, denn soviel brauchten die Siedler, um Wasser in Eimern vom Grund zu holen.


Unterhalb der dunklen Schicht befindet sich der Canyon

Da der Canyon ohne Wasser war, konnten wir in ihn hinab steigen.


5.Tag       Hammerstein nach Walvis Bay und Swakopmund

Bevor es über den "Kuiseb Pass" ging, überquerten wir den "Kuiseb", dessen Flussbett ebenfalls ausgetrocknet war.  


Die Steinwüste am Kuiseb Pass ist eine Landschaft - schroff und menschenfeindlich

Vor Walvis Bay überquerten wir den Südlichen Wendekreis (Wendekreis des Steinbocks)

 
Walvis Bay ist eine Gartenstadt und gehörte bis 1994 zu Südafrika 
                 

Auf der Fahrt von Walvis Bay nach Swakopmund - links der Atlantik und rechts die Dünen

6. Tag           Swakopmund

Swakopmund ist die deutscheste Stadt in Namibia, angefangen von den Straßennamen bis zu den Geschäften.


Gebäude aus der wilhelminischen Zeit - "Hohenzollernhaus" und


Altes Amtsgericht


Aber auch das ist in Swakopmund


Unmittelbar nach den Häusern beginnen die Sanddünen


Swakopmund liegt aber auch direkt am Atlantik. Durch den Benguelastrom, ist das Wasser sehr kalt.


Und wieder geht ein schöner Tag zu Ende